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Datenschutz im Verein - DSGVO und BDSG neu

Veröffentlicht am 02.12.2019

Rechtsgrundlage für die Verarbeitung personenbezogener Daten sind ab dem 25. Mai 2018 die DSGVO (mitsamt ihren „Erwägungsgründen“) und das BDSG-neu.

Die DSGVO betrifft nicht nur europäische Unternehmen, sondern auch Vereine, bzw. jede Person die mit personenbezogenen Daten zu tun hat die aus der EU kommen könnten.

Da die DSGVO nicht mehr zwischen öffentlichen und nicht-öffentlichen Stellen unterscheidet, gelten für Vereine grundsätzlich sämtliche Vorschriften der DSGVO.

Verarbeitet ein Verein ganz oder teilweise automatisiert personenbezogene Daten seiner Mitglieder und sonstiger Personen oder erfolgt eine nichtautomatisierte Verarbeitung personenbezogener Daten, die in einem Dateisystem gespeichert sind oder gespeichert werden sollen, ist nach Art. 2 Abs. 1 DSGVO deren Anwendungsbereich eröffnet.

Unerheblich ist dabei, ob der Verein ins Vereinsregister eingetragen ist und damit eine eigene Rechtspersönlichkeit besitzt, oder ob es sich um einen nicht rechtsfähigen Verein handelt.

Personenbezogene Daten können alle Informationen sein, die sich auf Personen beziehen, unabhängig davon, ob sie sich diese auf das private, öffentliche oder geschäftliche Leben beziehen.

Personenbezogene oder persönliche Daten sind beispielsweise:

  • Namen
  • Privatadressen
  • Fotos
  • E-Mail-Adressen
  • Bankverbindung
  • medizinische Daten
  • IP-Adressen
  • und mehr…

 

Hierbei ist auch nach der DSGVO beispielsweise folgendes zu beachten:

 

  • Den Schutz der Mitgliederdaten (technische Absicherung)
  • Informationspflicht gegenüber Vereinsmitgliedern (Eintritt nach dem 25.5.2018)
  • Einwilligungen bei Minderjährigen (z.B. Fotos, etc.)
  • Datenschutzerklärung
  • Verarbeitungsverzeichnis
  • Datenlöschung zeitnah
  • und mehr…